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Auf dem Blog der Salon-Kolumnisten ist ein Artikel unter dem Titel “Nachrichten vom Gesinnungskrieg” von Bernd Rheinberg erschienen, den ich mit Nachdruck weiterempfehlen kann. Der Autor geht der Frage nach, mit welchen Mitteln in Deutschland die Unterstützung für die Ukraine diskreditiert wird und analysiert die Rhetoriken von Wagenknecht und insbesondere Varwick.

Vielleicht würde es Varwick auch überraschen, wenn er begriffe, dass die EU und die USA im Moment nicht nur gesinnungs-, sondern auch verantwortungsethisch handeln und deshalb ihren Kurs nicht korrigieren müssen. Es sollte selbstverständlich sein, dass man ein demokratisches Land in der Nachbarschaft unterstützt, wenn es von einer Diktatur überfallen wird. Denn Eroberungskriege und Kriege zur Ausweitung von Einflusssphären sind ungerechte Kriege. Der Kampf der Ukraine ist ein Verteidigungskampf, ist Widerstand gegen einen brutalen Aggressor; und damit kämpfen die Ukrainer einen gerechten Krieg, dies ist ihr ius ad bellum. Diesen Kampf zu unterstützen ist eine Sache des Anstands und schon deshalb geboten.

Rheinberg, “Nachrichten vom Gesinnungskrieg”