Russischer Panzer vor der Botschaft: “Den Terroristen ihren Schrott wieder vor die Tür stellen”

Lesedauer 2 Minuten

Mitten auf der Berliner Prachtstraße „Unter den Linden“ steht ein zerstörter russischer Panzer, seine Kanone ist auf das Gebäude gegenüber gerichtet; Die Botschaft der Russischen Föderation. Zerstört wurde das Kriegsgerät am 31. März 2022 bei der Schlacht um Kyiv am Rande des Dorfes Dmytrivka, neben Bucha, vermutlich durch eine HPD F2 Mine. Dmytrivka ist quasi ein Vorort von Kyiv.

Vorgestellt wurde der Panzer am Jahrestag der Russischen Invasion am 24. Februar 2023 von den Initiatoren Enno Lenze und Wieland Giebel. Die Realisierung verlief nicht ganz glatt. Die Idee, vor der Russischen Botschaft einen zerstörten russischen Panzer aufzustellen, wurde vom zuständigen Bezirk Mitte lange mit merkwürdigen Begründungen blockiert: Es würde die Sicherheit der Bundesrepublik gefährdet, syrische Flüchtlinge könnten traumatisierte werden, Radfahrer bis zum Umfallen abgelenkt werden und Fußgänger könnten dagegen laufen. Schließlich gab das Verwaltungsgericht Berlin grünes Licht für die Aktion.

„Wir wollen den Terroristen ihren Schrott wieder vor die Tür stellen. Sie haben gemordet, geplündert, Millionen Menschen vertrieben und machen einfach jeden Tag weiter”,

Wieland Giebel, Berlin Story Bunker

Mit der Ausstellung wollen die Initiatoren auch dem Wunsch der russischen Propaganda nachkommen: Ihre Panzer stehen in Berlin. Nur anders, als sie sich das dachten.”

Der Panzer wird ein Wochenende lang zu sehen sein.

Last Updated on 26. February 2023 by Lupo



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