Nordstream-2: Gewaltiger strategischer Fehler

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Nikolaus Busse kommentiert in der FAZ heute den NATO-Gipfel in Riga, der sich mit den Spannungen an der EU-Außengrenze zu Belarus und dem russischen Truppenaufmarsch an der Ostgrenze der Ukraine beschäftigt hat.

Das Gerät, mit dem er [Putin, d.Verf]seine Drohkulisse aufbaut, wird zu großen Teilen aus dem Öl- und Gasgeschäft finanziert. Deshalb war Nord Stream 2 nie ein unpolitisches Projekt, sondern von Anfang an ein gewaltiger strategischer Fehler.

Die Ampel hat Nordstream 2 in ihrem Koalitionsvertrag nicht mehr erwähnt. Ein Thema wird es für die neue Bundesregierung gleichwohl bleiben.

Nicht nur amerikanischen Senatoren, auch anderen Partnern Deutschlands leuchtet es nicht ein, einem Land zusätzliche Einnahmen zu verschaffen, das Europas Ordnung und Sicherheit ständig unterminiert.

Das hat insbesondere Polen, aber allen voran die Ukraine immer wieder mehr als deutlich gemacht.

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