Warschau: Radisson Collection Warsaw

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Nach lĂ€ngerer Zeit, ich glaube seit knapp fĂŒnf Jahren, war ich mal wieder in Warschau. Seit es die S-Bahn-Anbindung an den Flughafen Warschau Frederik Chopin (WAW) gibt, bin ich bei meinen Aufenthalten in der polnischen Hauptstadt immer im Radisson Blu Sobierski abgestiegen, da das komfortablen Hotel in Laufweite vom Bahnhof Ochota am Plac Artura Zawiszy liegt. Es gab noch ein zweites Radisson Blu im Zentrum, dort war ich zuletzt in 2011. Das Hotel wurde offenbar einer grundlegenden Renovierung unterzogen und firmiert jetzt als Radisson Collection . In einem Hotel der Collection-Kette bin ich noch nie abgestiegen, daher habe ich fĂŒr diese Übernachtung das Hotel im Zentrum gewĂ€hlt.

Vom Flughafen kommt man mit dem Taxi ĂŒberraschend schnell und gĂŒnstig zum Hotel. Die Fahrt mit dem gewöhnlichen (lizenzierten) Taxi, das ich direkt am Flughafen ausgewĂ€hlt hatte, dauert knapp 20 Minuten und kostet etwa umgerechnet 10 EUR. Übrigens funktioniert in Warschau auch die FreeNow-App, mit der man Taxis und FreeCars buchen kann.

Das zentral gelegene Hotel wurde tatsĂ€chlich komplett umgebaut und renoviert, als ich vor knapp 10 Jahren zuletzt dort war, war es tatsĂ€chlich schon etwas abgewohnt. Der Check-In ging schnell – Radisson bietet hier jetzt auch einen Online-Check-In an, den ich aber noch nicht genutzt habe.

Das Zimmer ist gerĂ€umig und hat einen modernen Style, an den offenbar immer mehr Radisson Hotels angepasst werden. Beim Check-In gibt es fĂŒr Status-Kunden noch einen Gutschein fĂŒr die Bar, den man aber offenbar schon gleich bei der Bestellung vorzeigen muss und der auch nur fĂŒr bestimmte GetrĂ€nke gilt. Meinen Gin-Tonic konnte ich daher nicht mit dem Gutschein einlösen. Er kostet ĂŒbrigens mehr als die Taxifahrt vom Flughafen in die Innenstadt.

Ansonsten ist das Hotel dem gehobenen Business-Standard zuzurechnen, irgendwelche Besonderheiten gibt es nicht zu berichten. Das FrĂŒhstĂŒck habe ich erstmal verschlafen und bin dann mit dem Taxi zum Mittagessen zum Plac Trzech KrzyĆŒy.

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