Mein Impferlebnis

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2 min Lesezeit

Dann will ich mal mein heutiges Impferlebnis teilen in der Hoffnung, damit ein bisschen zur Beruhigung der allgemeinen Hysterie beitragen zu können. Geimpft wird gegen Sars-Covid-19 mit dem Impfstoff „Comirnaty“ von Biontech/Pfizer. Erster Durchgang heute, zweite Dosis in vier Wochen.

Die Online-Registrierung, mit der ua Vorerkrankungen, sowie Parameter zur Zuordnung zu einer Prioritätsgruppe abgefragt werden, war problemlos, die Bestätigung kam prompt per Mail und etwa vier Tage später wurde der Impftermin in der Folgewoche mitgeteilt. Auch der Impfstoff wird genannt, auswählen kann man den bekanntlich nicht. Zur Priogruppe II zählen etwa Rechtsanwälte, die im Maßregelvollzug tätig sind.

Live-Blog:

09:55, Apotheke: Mal vorsorglich ein paar Paracetamol und ein Kühlungs-Pack besorgt. Eigentlich brauchen Sie das nicht, sagt die Apothekerin. Wollen wir es hoffen. Erfreulich: Es kostet nur 3,95 und das Kältepack kann auch heizen.

13:02, Büro: Unterlagen zur Glaubhaftmachung der Impfberechtigung zusammengesucht, Aufklärungsbogen (kam per Mail und Post) ausgefüllt. Juristen lesen ja gerne das Kleingedruckte.

14:56, Taxi: Kleiner Tipp, Adresse vom Impfzentrum könnte man auch auf die erste Seite mit den Terminen drucken und nicht auf Seite 4 unten.

15:13, Vor dem Impfzentrum: Warten. Bin natürlich zu früh, Einlass 20 Minuten vor dem Termin.

15:25, Vor dem Impfzentrum: Den Drachen am Einlass überwunden.

15:28, Am Impfzentrum: Wer dachte, die Beantwortung der letzten Fragen bleiben der Philosophie oder Religion vorbehalten – Pustekuchen: Antworten auf die letzten Fragen gibts im Impfzentrum

15:33, Obligatorische Fieberkontrolle und Personalausweischeck am Einlass. Alle sehr nett, bisschen Smalltalk, Fieberkontrolle daraufhin fast vergessen.

15:36: Nochmal anmelden, die Impfberechtigung wird pro forma nochmal geprüft, dann geht es zur Aufklärung und schließlich zur Impfung.

Alles in allem wenig Spektakuläres, der Pieks tut nicht weh, danach 15 Minuten warten – und das wars. Freundliche Leute im Impfzentrum, ein wenig Bürokratie (aber das können wir ja in Deutschland), sonst alles gut organisiert und reibungsloser Ablauf.

Keine nennenswerten Nebenwirkungen, keine Komplikationen. In vier Wochen sehen wir uns wieder.

Nachtrag: Das Abholen der zweiten Spritze hat keine 10 Minuten gedauert, auch jetzt keine Beschwerden, alles gut verlaufen.

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