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Die FAZ hat gestern in ihrem Feuilleton Artikel „25.000 Euro für ein Perestroika-Lied“ über die Minsker Dichterin Julia Cimafejeva und ihr vielfach geteiltes Gedicht „My European Poem“ geschrieben. In dem Gedicht schreibt sie über die Normalität der Unfreiheit in ihrem Land.

„Sorry“, schreibt sie, es ist ein langes Gedicht, weil es eine lange Geschichte ist. „I spent more than two thirds of my life / Under the power of the man 
I’ve never voted for / Who harassed and suppressed and killed
(They say).“

Ich habe mal nach dem Text gegoogelt:

When I tell it in English,

I want to pretend that I am you,

That I don’t have that painful experience

Of constant protesting and constant failing,

That nasty feeling of frustration and dismay.

I want to pretend that I have a hope,

Because when I tell it in Belarusian

I realize, we all realize, there is none

We can look forward to.

JULIA CIMAFIEJEVA: MY EUROPEAN POEM – globalbar.se
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