{"id":15052,"date":"2025-08-03T10:34:43","date_gmt":"2025-08-03T08:34:43","guid":{"rendered":"https:\/\/ralupo.me\/?p=15052"},"modified":"2025-08-03T10:34:48","modified_gmt":"2025-08-03T08:34:48","slug":"aufgelesen-lupos-leseliste-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ralupo.me\/en\/archive\/15052","title":{"rendered":"Aufgelesen: Lupos Leseliste #21"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesedauer<\/span> <span class=\"rt-time\"> 5<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vergessen im Schatten der Geschichte \u2013 Der Warschauer Aufstand und die deutsche Erinnerungskultur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 1.\u202fAugust 1944 erhob sich die polnische Heimatarmee in Warschau gegen die deutsche Besatzung \u2013 ein Akt verzweifelten Mutes, der in einer beispiellosen Trag\u00f6die endete. Innerhalb von 63 Tagen t\u00f6teten deutsche Wehrmachtseinheiten und SS rund 200.000 Zivilisten und zerst\u00f6rten die Stadt systematisch. Der Warschauer Aufstand ist eines der grausamsten Kapitel deutscher Kriegsverbrechen \u2013 und doch bleibt er im kollektiven Ged\u00e4chtnis Deutschlands bis heute nahezu unsichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Artikel in der&nbsp;<em>WELT<\/em>&nbsp;beschreibt eindr\u00fccklich diese Erinnerungsl\u00fccke: W\u00e4hrend in Polen der Aufstand tief im nationalen Bewusstsein verankert ist und j\u00e4hrlich mit Sirenen, Schweigeminuten und landesweiten Gedenkfeiern begangen wird, bleibt die deutsche \u00d6ffentlichkeit gr\u00f6\u00dftenteils still. Selbst in politischen Kreisen wird das Ereignis selten thematisiert, h\u00e4ufig verwechselt \u2013 etwa mit dem j\u00fcdischen Ghettoaufstand von 1943 \u2013 oder schlicht \u00fcbergangen.<\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-template-default wp-block-visual-link-preview-link\">\n\t<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article688d43ffa4488f28874e5d0d\/warschauer-aufstand-ein-gedenken-das-in-deutschland-kaum-jemand-hoert.html?icid=search.product.onsitesearch\" class=\"vlp-link\" title=\"Warschauer Aufstand: Ein Gedenken, das in Deutschland kaum jemand h\u00f6rt - WELT\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\"><\/a>\t\t<div class=\"vlp-link-image-container\">\n\t\t<div class=\"vlp-link-image\">\n\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.welt.de\/688d43ffa4488f28874e5d0d\/296400c3a7d8288427e7a56d324a1487-master\/ci16x9-w1200\/nummer-5\" style=\"max-width: 150px; max-height: 150px\" \/>\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t\t<div class=\"vlp-link-text-container\">\n\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-title\">\n\t\t\tWarschauer Aufstand: Ein Gedenken, das in Deutschland kaum jemand h\u00f6rt &#8211; WELT\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-summary\">\n\t\t\tW\u00e4hrend des Warschauer Aufstands ermordeten die Nazis innerhalb weniger Wochen bis zu 200.000 Menschen. In Berlin wurde dem Massaker in diesem Jahr auf besondere Art und Weise gedacht \u2013 und man sendete eine Botschaft, die aktueller nicht sein k\u00f6nnte.\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Gedenkveranstaltung, <a href=\"https:\/\/berlin.instytutpileckiego.pl\/de\/events\/gedenken-an-den-warschauer-aufstand\">organisiert unter anderem vom Pilecki-Institut, vor der polnischen Botschaft in Berlin<\/a>, an der gerade einmal 200 Menschen teilnahmen, verdeutlicht den Kontrast zwischen deutscher Selbstwahrnehmung und polnischer Erinnerung. Der Artikel mahnt, dass Gedenken nicht bei symbolischen Gesten stehen bleiben d\u00fcrfe. Es brauche institutionalisierte Formen der Erinnerung: in Schulen, durch feste Gedenktage, politische Reden und kulturelle Aufarbeitung. Denn ohne historische Empathie und Verantwortungsbewusstsein ist keine echte Vers\u00f6hnung m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-template-default wp-block-visual-link-preview-link\">\n\t<a href=\"https:\/\/berlin.instytutpileckiego.pl\/de\/events\/gedenken-an-den-warschauer-aufstand\" class=\"vlp-link\" title=\"Gedenken an den Warschauer Aufstand - Instytut Pileckiego\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\"><\/a>\t\t<div class=\"vlp-link-image-container\">\n\t\t<div class=\"vlp-link-image\">\n\t\t\t<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/berlin.instytutpileckiego.pl\/public\/og_image.jpg?ssl=1\" style=\"max-width: 150px; max-height: 150px\" \/>\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t\t<div class=\"vlp-link-text-container\">\n\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-title\">\n\t\t\tGedenken an den Warschauer Aufstand &#8211; Instytut Pileckiego\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-summary\">\n\t\t\tGedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag des Warschauer Aufstands vor der Botschaft der Republik Polen in Berlin. Gemeinsames Erinnern an das Leben, den Mut und das Opfer der Aufst\u00e4ndischen von 1944.\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Warschauer Aufstand sollte \u2013 gerade aus deutscher Sicht \u2013 nicht nur ein polnisches Trauma bleiben, sondern Teil eines gemeinsamen europ\u00e4ischen Ged\u00e4chtnisses werden. Erinnerung ist kein Geschenk, sondern eine Verpflichtung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">*<br><strong>Zwischen Diktatur und Ideologie: Wie faschistoid ist der Putinismus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/19951533\/ist-der-putinismus-nichts-anderes-als-faschismus\">Der Politikwissenschaftler Andreas Umland fragt in seinem Gastkommentar f\u00fcr <em>Die Presse<\/em>, ob der Putinismus \u2013 also das autorit\u00e4re Herrschaftssystem Wladimir Putins \u2013 als eine Form des Faschismus bezeichnet werden kann<\/a>. Dabei differenziert er zwischen verschiedenen Ebenen, auf denen der Begriff \u201eFaschismus\u201c aktuell im Kontext Russlands verwendet wird: als historische Analogie, als politische Chiffre und als wissenschaftliche Klassifizierung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" data-attachment-id=\"14948\" data-permalink=\"https:\/\/ralupo.me\/en\/archive\/14947\/dscf8040\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSCF8040.jpg?fit=2560%2C1710&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2560,1710\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;LUPO&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;X-T20&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1502983005&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;LUPO&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;50&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0011111111111111&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"DSCF8040\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSCF8040.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSCF8040.jpg?fit=1024%2C684&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSCF8040.jpg?resize=1024%2C684&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-14948\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSCF8040.jpg?resize=1024%2C684&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSCF8040.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSCF8040.jpg?resize=768%2C513&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSCF8040.jpg?resize=1536%2C1026&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSCF8040.jpg?resize=2048%2C1368&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umland betont zun\u00e4chst, dass der Begriff \u201eFaschismus\u201c im \u00f6ffentlichen Diskurs oft als moralisch stark aufgeladene Metapher dient. Besonders in der Ukraine hat sich der Begriff \u201eRaschismus\u201c \u2013 ein Kunstwort aus \u201eRussland\u201c und \u201eFaschismus\u201c \u2013 etabliert. Dieser Begriff ist Ausdruck kollektiver Traumatisierung durch den brutalen Angriffskrieg und die Besatzungspraxis Russlands, soll internationale Aufmerksamkeit wecken und politische Mobilisierung erm\u00f6glichen. Gleichzeitig fungiert er als emotionaler Gegenbegriff zu russischer Propaganda, die der Ukraine ihrerseits \u201eNazismus\u201c vorwirft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf wissenschaftlicher Ebene sieht Umland eine vorsichtige Zur\u00fcckhaltung vieler Historiker und Politologen gegen\u00fcber einer Gleichsetzung des Putinismus mit klassischen faschistischen Regimen wie dem Nationalsozialismus oder dem italienischen Faschismus. Zwar weist das gegenw\u00e4rtige Russland autorit\u00e4re Strukturen, einen stark ausgepr\u00e4gten F\u00fchrerkult, aggressive Expansion und nationalistische Mobilisierung auf \u2013 zentrale Elemente also, die an faschistische Systeme erinnern. Auch die Politik in den besetzten ukrainischen Gebieten, die auf Zwangsumsiedlung, Russifizierung und kulturelle Umerziehung zielt, erinnert in ihrer Radikalit\u00e4t an totalit\u00e4re Transformationsstrategien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch, so Umland, fehlt dem Putinismus eine Reihe konstitutiver Merkmale historischer Faschismen: etwa der revolution\u00e4re Gestaltungsanspruch, die Mobilisierung durch eine breite Massenbewegung und eine klar definierte ideologische Vision von einer \u201eNeugeburt\u201c der Nation. Putin verfolgt eher restaurative Ziele \u2013 die R\u00fcckkehr zur imperialen Gr\u00f6\u00dfe Russlands \u2013, nicht aber die Erschaffung eines neuen Gesellschaftsmodells. Das Regime st\u00fctzt sich zudem weniger auf eine organisierte Volksbewegung als auf Passivit\u00e4t, Kontrolle und Repression.<\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-template-default wp-block-visual-link-preview-link\">\n\t<a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/19951533\/ist-der-putinismus-nichts-anderes-als-faschismus\" class=\"vlp-link\" title=\"Ist der Putinismus nichts anderes als Faschismus?\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\"><\/a>\t\t<div class=\"vlp-link-image-container\">\n\t\t<div class=\"vlp-link-image\">\n\t\t\t<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/img.diepresse.com\/public\/incoming\/klj6s3-24jul25-russland-ukraine-peter-kufner-kuf-online.jpg\/alternates\/DPR_SOCIAL_MEINUNG\/24jul25%20russland%20ukraine%20-%20peter%20kufner%20kuf%20-online.jpg?ssl=1\" style=\"max-width: 150px; max-height: 150px\" \/>\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t\t<div class=\"vlp-link-text-container\">\n\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-title\">\n\t\t\tIst der Putinismus nichts anderes als Faschismus?\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-summary\">\n\t\t\tKann der Faschismusbegriff zum besseren Verst\u00e4ndnis des heutigen russischen Regimes und seiner Handlungen beitragen?\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umland kommt daher zu dem Schluss, dass der Faschismusbegriff im Zusammenhang mit dem Putinismus als heuristisches Werkzeug durchaus n\u00fctzlich ist, um alarmierende politische Entwicklungen zu benennen. Eine direkte Gleichsetzung mit historischen Faschismen sei jedoch analytisch verk\u00fcrzt. Er pl\u00e4diert f\u00fcr eine differenzierte Betrachtung: Der Begriff \u201eFaschismus\u201c kann helfen, autorit\u00e4re Dynamiken und kriegerische Gewaltpolitik zu kontextualisieren, sollte aber nicht als universale Schablone dienen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">*<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sibirien als koloniale Peripherie Russlands \u2013 Sergei Lebedews Anklage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/sibirien-gibt-es-nicht-russlands-nordosten-ist-eine-kolonie-und-das-zu-sagen-ein-tabu-ld.1895221\">In seinem essayistischen Beitrag \u201eSibirien gibt es nicht: Russlands Nordosten ist eine Kolonie\u201c entwirft Sergei Lebedew in der NZZ ein radikales Gegenbild zur etablierten russischen Selbstwahrnehmung von Sibirien<\/a>: Nicht als heroisch erschlossenes Neuland, sondern als jahrhundertelang kolonial unterworfenes und ausgebeutetes Territorium. Lebedew, einer der profiliertesten zeitgen\u00f6ssischen russischen Schriftsteller, r\u00fcckt die verdr\u00e4ngte Geschichte der Gewalt, Enteignung und kulturellen Zerst\u00f6rung in den Fokus \u2013 und macht sichtbar, was bis heute ein Tabu im russischen Diskurs bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sibirien, so Lebedew, ist in der russischen Vorstellung prim\u00e4r ein geografischer Raum \u2013 weit, leer, geschichtslos. Bereits als Kind internalisierte er die imperialen Narrative: Sibirien sei Niemandsland gewesen, das rechtm\u00e4\u00dfig erschlossen worden sei. Die urspr\u00fcnglichen Bewohner \u2013 indigene V\u00f6lker wie die Ewenken oder Jakuten \u2013 kamen in der offiziellen Geschichtsschreibung nicht vor. Dass sie kolonial unterworfen und enteignet wurden, blieb ebenso unsichtbar wie ihr Widerstand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-attachment-id=\"14950\" data-permalink=\"https:\/\/ralupo.me\/en\/archive\/14947\/img_6240-2\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_6240-2.jpg?fit=2048%2C1536&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2048,1536\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;LUPO&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;X-T20&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1503099445&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;LUPO&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;31&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_6240-2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_6240-2.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_6240-2.jpg?fit=1024%2C768&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_6240-2.jpg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-14950\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_6240-2.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_6240-2.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_6240-2.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_6240-2.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG_6240-2.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zentrales Argument Lebedews ist, dass die russische Expansion nach Osten, ebenso wie die europ\u00e4ische Eroberung Amerikas, eine Kolonisation war \u2013 mit all ihren Begleiterscheinungen: Gewalt, Zwang, kultureller \u00dcberformung. Doch w\u00e4hrend die westliche Welt zumindest partiell koloniale Verbrechen reflektiert, hat Russland nie ein postkoloniales Bewusstsein entwickelt. Vielmehr ist der Mythos vom heroischen Vordringen gegen eine unz\u00e4hmbare Natur bis heute dominierend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im 20. Jahrhundert erhielt diese koloniale Logik neue Kraft: Die Sowjetunion nutzte Sibirien als Rohstofflager und als Lagerlandschaft. Die indigenen V\u00f6lker wurden entrechtet, kollektiviert, ihre Kulturen zerst\u00f6rt. Der Gulag steht in diesem Zusammenhang nicht nur f\u00fcr politischen Terror, sondern auch f\u00fcr eine innere Kolonisierung, deren Opferperspektive bislang fast ausschlie\u00dflich aus Sicht der verschleppten Russen erz\u00e4hlt wird \u2013 nicht aus der der lokalen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis in die Gegenwart wirkt dieses System fort. Sibirien bleibt eine Ressourcenkolonie, deren \u00d6l- und Gasvorkommen das wirtschaftliche Fundament von Putins autorit\u00e4rem Regime bilden. Die indigene Bev\u00f6lkerung wird weiterhin marginalisiert \u2013 heute etwa als Soldaten f\u00fcr den Krieg gegen die Ukraine rekrutiert. Ihre Sprachen und Kulturen sind durch Russifizierung bedroht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch Lebedew sieht auch eine m\u00f6gliche Zeitenwende: Der Klimawandel, der den Permafrost auftaut und die Infrastruktur zerst\u00f6rt, k\u00f6nnte den kolonialen Zugriff auf Sibirien in Frage stellen. Eine echte F\u00f6deralisierung Russlands, die den V\u00f6lkern Sibiriens Kontrolle \u00fcber ihre Ressourcen gew\u00e4hrt, k\u00f6nnte den Weg in eine deimperialisierte Zukunft weisen \u2013 und das \u201eeingefrorene\u201c Sibirien endlich historisch und politisch auftauen.<\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-template-default wp-block-visual-link-preview-link\">\n\t<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/sibirien-gibt-es-nicht-russlands-nordosten-ist-eine-kolonie-und-das-zu-sagen-ein-tabu-ld.1895221\" class=\"vlp-link\" title=\"Sibirien gibt es nicht: Russlands Nordosten ist eine Kolonie \u2013 ein Tabu\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\"><\/a>\t\t<div class=\"vlp-link-image-container\">\n\t\t<div class=\"vlp-link-image\">\n\t\t\t<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/img.nzz.ch\/2025\/07\/25\/4e6cd3c1-b66d-4f51-aff6-28751acc57ce.webp?ssl=1\" style=\"max-width: 150px; max-height: 150px\" \/>\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\t\t<div class=\"vlp-link-text-container\">\n\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-title\">\n\t\t\tSibirien gibt es nicht: Russlands Nordosten ist eine Kolonie \u2013 ein Tabu\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-summary\">\n\t\t\tF\u00fcr Russland seien seine riesigen nord\u00f6stlichen Kolonien, die es ab Ende des 16.&nbsp;Jahrhunderts erobert und besiedelt hat, bis heute nichts weiter als eine Zone der Verbannung und der Ausbeutung, schreibt der russische Autor Sergei Lebedew. Indigene V\u00f6lker bleiben marginalisiert, ihre Jugend wird im Krieg verheizt.\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lebedews Essay ist ein eindringlicher Appell an die russische Gesellschaft, sich der verdr\u00e4ngten Geschichte ihrer inneren Kolonien zu stellen. Es ist zugleich ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine postimperiale Neuvermessung des russischen Selbstbildes \u2013 und f\u00fcr Gerechtigkeit gegen\u00fcber jenen, deren Stimmen bis heute ungeh\u00f6rt bleiben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergessen im Schatten der Geschichte \u2013 Der Warschauer Aufstand und die deutsche Erinnerungskultur Am 1.\u202fAugust 1944 erhob sich die polnische Heimatarmee in Warschau gegen die deutsche Besatzung \u2013 ein Akt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":14935,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[368],"tags":[823,812,473,595,333,25],"class_list":["post-15052","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufgelesen","tag-aufgelesen","tag-pressespiegel","tag-polen","tag-presse","tag-russland","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/dscf8491.jpg.webp?fit=2048%2C1368&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":15054,"url":"https:\/\/ralupo.me\/en\/archive\/15054","url_meta":{"origin":15052,"position":0},"title":"Alexandr Osipian: Der Donbass, 1991\u20132014","author":"Lupo","date":"3. 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