{"id":10810,"date":"2023-11-05T14:34:33","date_gmt":"2023-11-05T13:34:33","guid":{"rendered":"https:\/\/ralupo.me\/?p=10810"},"modified":"2024-05-16T17:04:33","modified_gmt":"2024-05-16T15:04:33","slug":"vom-trauma-einen-unabhaengigen-staat-zu-haben-und-ihn-nicht-zu-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ralupo.me\/en\/archive\/10810","title":{"rendered":"&#8220;Vom Trauma einen unabh\u00e4ngigen Staat zu haben und ihn nicht zu haben&#8221;"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesedauer<\/span> <span class=\"rt-time\"> 4<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz nach Beginn des russischen Angriffs machten sich f\u00fcnf f\u00fchrende osteurop\u00e4ische Politiker auf den Weg, um dem Angegriffenen vor Ort ihre Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung zu bekunden. Angef\u00fchrt vom polnischen Pr\u00e4sidenten reisten die Pr\u00e4sidenten Litauens und Estlands und der lettische Ministerpr\u00e4sident von Warschau nach Tiflis. Bei einem Zwischenstop auf der Krim stieg noch der damalige ukrainische Pr\u00e4sident Viktor Juschtschenko zu. Das war in 2008, am Wochenende vor der Tiflis-Reise hatten die Politiker aus Polen und dem Baltikum das russische Vorgehen &#8220;gegen ein souver\u00e4nes Land&#8221; scharf verurteilt und Moskau eine &#8220;imperialistische und revisionistische Politik&#8221; vorgeworfen. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich auch der ukrainische Pr\u00e4sident. In Kyiv stellte man damals in der Presse bereits offen die Frage, ob die Ukraine das n\u00e4chste Land sein werde, dass Moskau wieder unter seine Kontrolle bringen werde. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/georgien-solidaritaetsbesuch-der-veraengstigten-1.593191\">Die \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c schrieb damals von einem \u201eSolidarit\u00e4tsbesuch der Ver\u00e4ngstigten\u201c.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im M\u00e4rz 2022 machten sich wieder EU-Regierungschef auf den Weg, diesmal mit dem Zug. Das Ziel der Reise war Kyiv. Sie fand statt w\u00e4hrend der Kampf um die ukrainische Hauptstadt noch im Gange war und die russischen Truppen bis auf wenige Kilometer auf die Stadt am Dnipro vorger\u00fcckt waren. Und wieder waren es die Osteurop\u00e4er: Der polnische Premier Mateusz Morawiecki mit seinem Parteichef Jaroslaw Kaczynski sowie seine slowenischen und tschechischen Amtskollegen Janez Jansa und Petr Fial . Sie trafen sich, allen Gefahren zum Trotz, mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymir Selenskyj im Bunker unter dessen Amtssitz. W\u00e4hrenddessen telefonierten der franz\u00f6sische Staatschef Emmanuel Macron und der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Vladimir Putin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sichtweisen auf den Umgang mit Russland waren in West- und Osteuropa bis zum Beginn des russischen Gro\u00dfangriffs auf die Ukraine im Februar 2022 grundverschieden. W\u00e4hrend man im Westen der Vorstellung anhing, Russland durch wirtschaftlichen Austausch in eine friedliche internationale Ordnung einzubinden, warnten die osteurop\u00e4ischen Nachbarn Russlands vor dessen aggressivem Neoimperialismus. Seit der \u201eZeitenwende\u201c herrscht in dieser Region die \u00dcberzeugung, dass man Recht hat und dass man die ganze Zeit \u00fcber Recht hatte. Auch wenn sich die Betrachtungsweisen seit Februar 2022 in Europa angen\u00e4hert haben, lassen sich weiterhin Unterschiede im Umgang mit Russland und der Beurteilung der Lage in Ost- und Westeuropa beobachten, der die Autoren Jaros\u0142aw Kuisz und Karolina Wigura in ihrem Essay \u201ePosttraumatische Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c auf den Grund gehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-attachment-id=\"10812\" data-permalink=\"https:\/\/ralupo.me\/en\/archive\/10810\/img_3624-2\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?fit=2560%2C1920&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2560,1920\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_3624\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?fit=1024%2C768&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624.jpg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-10812\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?resize=600%2C450&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?resize=830%2C623&amp;ssl=1 830w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?resize=1660%2C1245&amp;ssl=1 1660w, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_3624-scaled.jpg?resize=1200%2C900&amp;ssl=1 1200w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Karolina Wigura ist Vorstandsmitglied der Stiftung Kultura Liberalna, Jaros\u0142aw Kuisz ist Chefredakteur des polnischen Online-Wochenblatts Kultura Liberalna und Assistenzprofessor an der Universit\u00e4t Warschau. Mit ihrem Konzept der \u201ePosttraumatischen Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c erkl\u00e4ren sie die besondere osteurop\u00e4ische Politik nach dem russischen Gro\u00dfanrgriff. Die unmittelbare Bedrohung, die Regierungen in Ost-Mitteleuropa dazu bewogen, \u00e4hnliche innen- und au\u00dfenpolitische Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, so als w\u00e4re pl\u00f6tzlich ein B\u00fcndnis zwischen Staaten wiederhergestellt worden, die allesamt eine gewaltsame Aggression erlebt haben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Staaten Mittel- und Osteuropas erkennen, so die Autoren, im tragischen Schicksal der Ukraine ihre eigene tragische Vergangenheit wieder und f\u00fcrchten auch eine m\u00f6gliche Zukunft. Viele glauben, \u201eWir sind als n\u00e4chste an der Reihe\u201c. Dem Trauma liegen die historischen Erfahrungen mit dem Verlust der Souver\u00e4nit\u00e4t zugrunde. Aber nicht nur: Pr\u00e4sent ist ebenso die Angst, vom Westen wieder im Stich gelassen und dem \u00f6stlichen Aggressor ausgeliefert zu werden. W\u00e4hrend es in Westeuropa gelungen war, die nationale Identit\u00e4t um den Preis der Kapitulation zu retten, mu\u00dften die Osteurop\u00e4er andere Erfahrungen machen. Sie mu\u00dften erleben, dass eine Kapitulation und ein Friedensschluss, der nicht auf einer eigenen Entscheidung beruht, gleichbedeutend mit Ausl\u00f6schung und russischen Gr\u00e4ueltaten ist, wie sie beispielsweise nach dem Abzug der russischen Besatzer aus dem ukrainischen Butscha im Jahr 2022 aufgedeckt wurden. Insoweit liegen auch unterschiedliche Auffassungen \u00fcber ein Szenario eines m\u00f6glichen Kriegsendes in Ost- und West vor. W\u00e4hrend man im Westen Angst vor einem Kollaps des russischen Staates hat, nimmt man den im Osten eher in Kauf. Bedeutsam sei es vielmehr, Russland eine Niederlage zuzuf\u00fcgen. \u201eAus ihrer Perspektive gibt es keine andere M\u00f6glichkeit, als ein Sieg \u00fcber Russland. Jeglicher Kompromiss mit Putins Staat w\u00e4re nur eine vor\u00fcbergehende L\u00f6sung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren skizzieren vor den historischen Erfahrungen in Ost- und West auch einen unterschiedlichen Souver\u00e4nit\u00e4tsbegriff. \u201eW\u00e4hrend Souver\u00e4nit\u00e4t und liberale Demokratie in den Augen vieler im Westen Hand in Hand gehen, ist das Mittel und Osteuropa nicht immer der Fall, vorrangig, so die Autoren, sei in Ost-Europa nicht die Wahl des politischen Systems, sondern der Erhalt der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t. Unter diesem Aspekt w\u00fcrden auch politische Fragen anders als im Westen beurteilt, was sich am Beispiel der Nordsee-Pipeline Nordstream beobachten lie\u00dfe, die von der Ukraine, Polen und den baltischen Staaten zuerst als Bedrohung ihrer nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t betrachtet wurde. Auch erkl\u00e4rt sich unter dieser Pr\u00e4misse das beachtliche Engagement vieler osteurop\u00e4ischer Staaten. \u201eMan k\u00f6nnte meinen, die polnische Regierung verteidige im gegenw\u00e4rtigen Krieg, die ukrainische Demokratie. Aber das tut sie nicht. Sie verteidigt die Souver\u00e4nit\u00e4t Polens.\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"vlp-link-container vlp-template-default wp-block-visual-link-preview-link\">\n\t<a href=\"https:\/\/taz.de\/!5968028\/\" class=\"vlp-link\" title=\"Geteiltes Trauma\" rel=\"nofollow\" target=\"_blank\"><\/a>\t\t<div class=\"vlp-link-text-container\">\n\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-title\">\n\t\t\tGeteiltes Trauma\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"vlp-link-summary\">\n\t\t\tDer Band \u201ePosttraumatische Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c von Jaros\u0142aw Kuisz und Karolina Wigura analysiert die andauernden Missverst\u00e4ndnisse zwischen West- und Ostmitteleuropa\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Ausnahme Belarus zeichnen die Autoren entlang der russischen Westgrenze von Finnland bis Moldau gemeinsame Wahrnehmungen und Verarbeitung des russischen Gro\u00dfangriffs auf die Ukraine nach. Finnland sch\u00e4tzt die von Moskau ausgehende Gefahr \u00e4hnlich ein wie Tallinn, Vilnius oder Warschau. Auch in Bukarest und Chisinau sind \u00e4hnliche Lagebeurteilungen zu vernehmen. W\u00e4hrend im Westen noch die Auffassung vorherrsche, es habe sich um ein pl\u00f6tzlich aus dem Nichts aufgetreten unvorhersehbares Ereignis gehandelt, beurteilt man im Osten den Krieg gegen die Ukraine als Ergebnis eines langen Prozesses. \u201eEs ist kaum zu \u00fcbersehen, dass die Warnungen der osteurop\u00e4ischen L\u00e4nder angesichts der Entwicklung in der Ukraine seit 2014 und vor allem seit 2022 im Wesentlichen eine Wiederholung der Argumente darstellen, die ihre Regierungsvertreter im Jahr 2008 vorgebracht hatten\u201c. Auch das besondere Schicksal von Belarus, das sich nach der Unabh\u00e4ngigkeit nicht nach Westen gewandt hat, sondern seine Beziehungen zu Russland vertieft hat und nach der gemeinsamen Gr\u00fcndung des Unionsstaates 1997 St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck seiner Souver\u00e4nit\u00e4t und Handlungsf\u00e4higkeit beraubt wird, ist f\u00fcr seine Nachbarn ein eindringliches \u201eMemento Mori\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob man die durchgehende Psychopathologisierung gro\u00dfer Teile des europ\u00e4ischen Kontinents nun f\u00fcr \u00fcberzeugend h\u00e4lt oder nicht, werfen die Autoren mit ihrem Essay und dem Konzept der \u201ePosttraumatischen Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c jedoch ein dringlich notwendiges Licht auf das Befinden unserer osteurop\u00e4ischen Nachbarn, deren Stimme in den vergangenen drei\u00dfig Jahren viel zu oft nicht geh\u00f6rt wurde. Wenn der franz\u00f6sische Staatspr\u00e4sident einr\u00e4umt \u201eWir haben nicht immer richtig zugeh\u00f6rt, wenn Sie uns zur Anerkennung ihrer Geschichte und ihrer schmerzhaften Erinnerung aufgefordert haben\u201c, bleibt zu hoffen, dass sich das nachhaltig \u00e4ndert. Die Autoren zeigen, dass die Diskussion \u00fcber Ost-Europa im Westen oft von Klischees und Stereotypen gepr\u00e4gt ist. \u201eEs ist in der Zeit, dass der Westen sich Kenntnisse erarbeitet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Jaros\u0142aw Kuisz, Karolina Wigura: Posttraumatische Souver\u00e4nit\u00e4t. Ein Essay.&nbsp;<\/strong>Suhrkamp-Verlag, Berlin 2023, 184 S.,  18,\u2013 \u20ac.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob man die durchgehende Psychopathologisierung gro\u00dfer Teile des europ\u00e4ischen Kontinents nun f\u00fcr \u00fcberzeugend h\u00e4lt oder nicht, werfen die Autoren mit ihrem Essay und dem Konzept der \u201ePosttraumatischen Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c jedoch ein dringlich notwendiges Licht auf das Befinden unserer osteurop\u00e4ischen Nachbarn, deren Stimme in den vergangenen drei\u00dfig Jahren viel zu oft nicht geh\u00f6rt wurde. Wenn der franz\u00f6sische Staatspr\u00e4sident einr\u00e4umt \u201eWir haben nicht immer richtig zugeh\u00f6rt, wenn Sie uns zur Anerkennung ihrer Geschichte und ihrer schmerzhaften Erinnerung aufgefordert haben\u201c, bleibt zu hoffen, dass sich das nachhaltig \u00e4ndert. 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December 2024","format":false,"excerpt":"[:de] Endlich mal wieder Zeit f\u00fcr einen Medienr\u00fcckblick. Es war ja auch einiges los, in den vergangenen Tagen. In Kasachstan ist ein Flugzeug abgest\u00fcrzt, das eigentlich auf dem Weg von Baku nach Grosny war. Dabei wurde das Flugzeug mutma\u00dflich von russischen Flugabwehrgesch\u00fctzen getroffen und mu\u00dfte notlanden. Doch die Notlandung auf\u2026","rel":"","context":"In &quot;Aufgelesen&quot;","block_context":{"text":"Aufgelesen","link":"https:\/\/ralupo.me\/en\/archive\/category\/aufgelesen"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7809_jpg-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7809_jpg-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7809_jpg-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7809_jpg-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/IMG_7809_jpg-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":3251,"url":"https:\/\/ralupo.me\/en\/archive\/3251","url_meta":{"origin":10810,"position":5},"title":"Berliner Erkl\u00e4rung des &#8220;Weimarer Dreieck&#8221;","author":"Lupo","date":"9. February 2022","format":false,"excerpt":"[:de] Am 08. Februar haben sich in Berlin der Pr\u00e4sident Frankreichs, Emmanuel Macron, der Pr\u00e4sident Polens Andrzej Duda und der Bundeskanzler der Bundesrepublik, Olaf Scholz, im Format des \"Weimarer Dreiecks\" getroffen. Thema des Treffens war die russische Bedrohung der Ukraine. Das \"Weimarer Dreieck\" wurde am 28. August 1991 von den\u2026","rel":"","context":"In &quot;Aufgelesen&quot;","block_context":{"text":"Aufgelesen","link":"https:\/\/ralupo.me\/en\/archive\/category\/aufgelesen"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/312308E5-0F74-4C17-92CE-7FE30FFCE306-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/312308E5-0F74-4C17-92CE-7FE30FFCE306-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/312308E5-0F74-4C17-92CE-7FE30FFCE306-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/312308E5-0F74-4C17-92CE-7FE30FFCE306-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/ralupo.me\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/312308E5-0F74-4C17-92CE-7FE30FFCE306-scaled.jpeg?fit=1200%2C900&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]}],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pcanHs-2Om","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10810","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10810"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10810\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13770,"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10810\/revisions\/13770"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10796"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10810"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10810"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ralupo.me\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}