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Mehr als hundert Menschen hatten sich am frühen Dienstag Abend zu einer Mahnwache unter Motto „Frieden Jetzt – Kein Einmarsch in die Ukraine!“ vor dem Theater in der Mainzer Innenstadt am Gutenbergplatz versammelt. Aufgerufen hatte die CDU Mainz zu der Kundgebung. „Wir wollen und können nicht tatenlos zusehen, wie Russland die staatliche Souveränität eines Nachbarstaates gefährdet. Jetzt ist die Zeit zu handeln und ein Zeichen zu setzen”, erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Thomas Gerster dazu.

Die Mahnwache wurde auch von der SPD, den Grünen, FDP und ÖDP unterstützt, deren Mitglieder ebenfalls zahlreich vor Ort waren.

Den Meldungen der Agenturen zu den Ergebnissen der Gespräche zwischen Russlands Präsident Vladimir Putin und dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz in Moskau begegneten die Teilnehmer überwiegend mit Skepsis. Russland müsse nun zeigen, dass es seinen Ankündigungen auch Taten folgen lasse und wirklich den Weg der Verhandlung gehen werde.

Am Abend wurde bekannt, dass der ukrainische Bankensektor sowie verschiedene Behörden Opfer einer großangelegte Cyberattacke wurden. Webseiten der Banken und Geldautomaten funktionieren derzeit nicht.