Kyiv entdecken: St. Andreas Kirche

Wenn es an etwas in Kyiv nicht mangelt, dann sind es Kirchen und Klöster, von denen es nicht zuletzt in der historischen Altstadt in Podil an jeder Ecke welche gibt. Die ukrainische Hauptstadt hat deswegen auch den Beinamen „Jerusalem des Ostens“.

Die St. Andreas Kirche (Ukr. Андріївська церква) allerdings, die hoch oben über Podil thront und abends hübsch ausgeleuchtet wird, ist für mich der schönste sakrale Bau der Stadt. Aus Podil heraus führt der Andreas-Steig hinauf zur Kirche.

Der Andreas Steig gilt wegen der hier zahlreichen ansässigen Künstler auch als das “Montmartre” von Kyiv und ist es an sich schon wert, besucht zu werden. Zudem erhält man hier allerlei sowjetischen Nippes und ukrainische Souvenirs.


Ihren Namen hat die Kirche übrigens vom Apostel Andreas, der angeblich den Grundstein gelegt haben soll. Architekt des barocken Bauwerks war Bartolomeo Francesco Rastrelli, von dem auch in St. Petersburg zahlreiche barocke Bauwerke entworfen wurden.

Heute gehört auch die Andreas-Kirche zum ausgewiesenen Denkmalschutzgebiet der Kyiver Sophienkathetrale.

[kofi]

Mehr dazu:
Die offizielle Website (Ukr / Eng)

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