Airbus A330 von Aeroflot in Colombo festgesetzt

In der Hauptstadt Sri Lankas, Colombo, sitzt ein Airbus A330 fest, der von der staatlichen russischen Fluglinie Aeroflot geflogen wird. Das Flugzeug war als Flug SU 288 von Moskau kommend in Colombo gelandet und sollte als SU 289 am 2. Juni wieder zurück nach Moskau fliegen. Dazu kam es nicht mehr.

Wie die Seite Simple Flying berichtet, waren bereits die Passagiere an Bord und das Flugzeug startbereit, als das Startverbot kam. Passagiere und Crew mussten das Flugzeug wieder verlassen. Sie wurden in Hotels untergebracht.

Aeroflot-Maschine am Flughafen (Symbolbild)

Der Airbus A330 mit der ursprünglichen Kennung VQ-BMY gehört offenbar zu den geleasten Flugzeugen, die Russland nach Inkrafttreten der EU-Sanktionen nicht an die Leasinggeber zurückgegeben, sondern mit neuer Kennung auf den Bermudas registriert und verstaatlicht hat. Eine offizielle Erklärung zu dem Startverbot gibt es bislang nicht, unter vorgehaltener Hand heisst es jedoch, es ginge um einen „commercial dispute“.

Auch die Ukrainian Prawda hat über den Vorfall in Colombo berichtet. Der Vorgang zeigt die enormen Schwierigkeiten für die zivile russische Luftfahrt, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Flüge von Aeroflot nach Sri Lanka sind kurzfristig erstmal gestrichen worden.

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