„Genfer Konvention, Menschlichkeit, verstehen sie nicht“

Auch in München wurde in den letzten 100 Tagen regelmäßig gegen den Krieg und für die Unterstützung der Ukraine demonstriert. Am gestrigen Samstag fanden sich unter dem Motto “Gemeinsam gegen Krieg” erneut mehrere hundert Menschen im Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt München am Odeonsplatz zusammen.

Deutsche Waffen kommen viel zu langsam in die Ukraine

Die Kundgebung wurde den Kindern in der Ukraine gewidmet, die besonders unter dem Krieg leiden. Einige kamen auch persönlich zu Wort und erzählten kurz, was sie in Kherson, Kyiv oder anderen Städten des Landes erleben mußten, bevor sie mit ihren Angehörigen nach Deutschland kamen.

In der jetzigen Lage seien Verhandlungen keine Option, betonten mehrere Redner, alleine schwere Waffen zur Verteidigung des Landes und ein totales Embargo gegen Russland könnten helfen, den Krieg zu gewinnen. “Genfer Konvention, Menschlichkeit, verstehen sie nicht”.

Kritisiert wurde auch, dass die europäischen Staaten derzeit nur ein Bruchteil der Unterstützung lieferten, die die Vereinigten Staaten der Ukraine zuteil werden ließen. Zudem sei es heuchlerisch, Geld und Waffen in die Ukraine zu schicken und täglich Millionen nach Moskau zu überweisen, womit dieser Krieg finanziert werde, das muß sofort aufhören.

Redner wiesen darauf hin, dass Kinder und junge Menschen ganz besonders vom Krieg betroffen seien und Gefahr laufen, zweimal Opfer zu werden. Erstens direkt als Opfer von Angriffen und auch, weil sie schlechtere Bildungsangebote als Folge des Krieges bekämen.

Unterstützt wurde die Kundgebung durch alle demokratischen Parteien und Diaspora-Organisationen.

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