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Bis 31.08.2020 gilt eine weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, von der einzelne Länder der EU und des Schengenraumes ausgenommen sind. Der Rest der Welt ist Risikogebiet.

Im Einzelnen heißt das: Bund und Länder haben sich auf die Grundzüge einheitlicher Quarantänebestimmungen für Ein- und Rückreisende verständigt. Zur konkreten Umsetzung der Maßnahmen sind die Bundesländer zuständig . Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist hierzu internationale Risikogebiete aus, so dass für Reisende, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem dieser Gebiete aufgehalten haben, eine Pflicht zur Absonderung bestehen kann.
Einreisende können ausgenommen werden, sofern sie einen höchstens 48 Stunden vor Einreise durchgeführten molekularbiologischen Test (PCR-Test) ausgestellt in einem qualitätsgesicherten (akkreditierten) Labor aus der Länderliste nachweisen können, dass sie nicht mit SARS-CoV2 infiziert sind.

Nun bieten Lufthansa, Fraport und das Unternehmen CENTOGENE am Frankfurt Airport einen COVID-19-Test an. Das sogenannte „Abstrichzentrum“ befindet sich im Übergang zwischen dem Terminal 1 und dem Fernbahnhof (The Squaire). Bei dem Test handelt es sich um den molekularen Test für SARS-CoV-2 auf der Basis einer RT-PCR (Reverse Transcription Polymerase Chain Reaction), der nachweist, ob eine akute Infektion mit dem Virus vorliegt und somit das Risiko besteht, andere Menschen in unmittelbarer Nähe anzustecken. Der Nachweis erfolgt über einen Rachenabstrich.

Das Testzentrum am Flughafen befindet sich zwischen Fernbahnhof und Terminal 1

Das ganze kostet 59€, es soll auch eine Express-Variante geben, die aber bei zwei Vorsprachen nicht verfügbar ist. Bei Centogene kann man sich online registrieren und per Kreditkarte auch gleich seine 59€ loswerden, um einen Test machen zu können.

Grundsätzlich hat sich also nach der Corona-Verordnung für Hessen und auch für Rheinland-Pfalz jeder Rückkehrer beim Gesundheitsamt zu melden und sich für 14 Tage in „Absonderung“ zu begeben – außer er kann einen Test vorweisen.

Nach der Landung erfolgt das Aussteigen theoretisch nach Gruppen, die einzelnen Sitzreihen werden aufgerufen und sollen geordnet aussteigen, um Abstand zu wahren. Das gelang so semi-optimal, weil die Mehrzahl der Passagiere die Regelung nicht verstanden hat, war aber auch egal, weil beim Bus-Deboarding alle wieder in zwei Busse gequetscht wurden und zum Terminal kutschiert. Es erfolgt die übliche Passkontrolle bei Einreise aus Non-Schengen, eine Befragung etwa wo man herkommt, gab es nicht.

Die Idee, kurz zum Test im Abstrichzentrum vorbeizuschauen konnte man gleich wieder verwerfen, denn das Testzentrum erfreut sich offenbar reger Nachfrage. Wartezeit: Sechzig Minuten. Der Rachenabstrich nebst Registrierung der Daten dauert dann etwa 2 Minuten, danach kann man zuhause auf den Befund warten, der in sechs bis acht Stunden eintrudeln soll.

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1 thought on “ Einreise aus dem „Risikogebiet“ ”

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