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Sommerferien, Herbst, neues iPhone, Weihnachten. Das übliche Ritual der zweiten Jahreshälfte kann auch Corona nicht verhindern. Allerdings ein ganz klein wenig verzögern. Die Präsentation des diesjährigen iPhones hat sich von September auf Oktober verschoben und die neuen Geräte werden zu unterschiedlichen Terminen ausgeliefert: Zunächst das iPhone 12 und 12 Pro (ab 23.10.2020), danach das neue iPhone 12 Mini und das größte Gerät der Serie, das iPhone 12 Pro Max.

Frisch im Shop ausgeliefert: Das neue iPhone 12 Pro

Apple bietet mit den neuen Geräten auch neue Farbvarianten an und nach Jahren des edlen Grau war mir mal nach einer Veränderung: Deswegen erfolgte die Bestellung des diesjährigen High-End-Modells in „Mitternachtsblau“. Das Gerät konnte seit dem 16.10.2020 vorbestellt werden, Verkaufssstart war der 23.10.2020 in Deutschland und erstaunlicherweise (oder erfreulicherweise) war das Gerät auch pünktlich im Laden zur Abholung bereit. Die Telekom kündigte dies rechtzeitig einen Tag vorher an und nach Anlieferung im Store gab es eine kurze SMS-Nachricht, dass das Gerät abgeholt werden kann. Ich hatte nach meinen letzten DHL Express-Abenteuern mit mehr Komplikationen gerechnet.

Unboxing: Noch weniger Verpackung – kein Ladegerät

Apple hat wie angekündigt, auf das Ladegerät in der Verpackung verzichtet , die ganze Verpackung fällt insoweit noch minimalistischer und wesentlich flacher aus, da der Ladestecker fehlt. Meine Empörung darüber hielt sich in Grenzen, denn tatsächlich habe ich noch diverse Altbestände rumliegen. Wirklich brauchen tue ich ein neues Ladegerät daher nicht. Für alle anderen: Apple bietet seine Ladeteile in den Apple-Stores nun zum ermäßigten Preis an und auch die Telekom schickte gleich eine e-Mail mit einem 20%-Gutschein für den Neukauf von Apple-Zubehör. Außerdem schiele ich auf das MagSafe-Gerät , das allerdings bei Apple am 23.10.2020 noch nicht zu haben war.

Mehr Display, noch weniger Rand

Die von Apple vorgestellten Neuerungen am iPhone erschöpfen sich wie seit längerem in einer noch besseren Kamera (Man kann jetzt wohl nachts beim Fotografieren komplett auf Licht verzichten), einen noch schnelleren Chip und die Geräte sind 5G fähig. Spontan nach dem Unboxing getestet, zeigte das Gerät bei Ausfahrt aus dem Bahnhof Wiesbaden kurz 5G an, wie sich das mit der Geschwindigkeit verhält, werde ich die nächste Zeit mal austesten müssen. wirklich eklatant Auffälliges habe ich nicht bemerkt. Neu ist allerdings wieder das Design – oder besser: Altbekannt. Das iPhone ähnelt im Design dem iPad Pro, es hat noch weniger Rand als das Vorgänger Modell und damit ein größeres Display und es ist wieder kantiger geworden.

Kantiger und glatter. Das iPhone ähnelt nunmehr wieder dem iPad Pro

Der Rand ist glatt und die Kanten schärfer, fast wie früher beim iPhone 4 oder iPhone5. Mir persönlich gefällt das sehr gut, denn das Gerät ist insgesamt griffiger, gefühlsmäßig aber auch ein klein wenig schwerer als das Vorgänger, aber da mag ich mich täuschen. iPhone 12 Pro und ich werden sicher Freunde werden, so wie mit allen anderen Vorgängern auch. Welchen weiteren neuen Schnick-Schnack man mit dem Gerät noch machen kann, werde ich ausprobieren und natürlich genüsslich niederschreiben.

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